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Kurskorrektur Social Media, oder: wie man Social Media (nicht) für SEO nutzen sollte

Man kann mit Social Media verschiedene Dinge tun. Es gibt Social Bookmarking Sites (Delicious), Social News Sites (Digg), Social Interaction Sites (Twitter, Facebook, MySpace) und Content Sharing Sites (YouTube).

Der Begriff “Social Media” beschreibt Sites mit “User-generated Content”, im Gegensatz zu Content der lediglich vom Betreiber einer Website eingestellt wird.

Thema “Automatisierter Social Bookmarking Spam”

Technisches Problem Nr. 1: Viele dieser Links sind “nofollow”, haben also keinen Wert für SEO
Technisches Problem Nr. 2: Diese Seiten ziehen selbst keine Links an, werden also von den Suchmaschinen oft nicht in den Index aufgenommen, oder verschwinden nach kurzer Zeit aus dem Index.
Obwohl eine “Mass-Submission” einer Seite dabei helfen kann, oft gecrawled zu werden, helfen diese Links auf längere Sicht nur wenig. Darüber hinaus dürfte es keiner der Social Bookmarking Site-Betreiber gern sehen, wenn User automatisierte Submissions laufen lassen. Gegenmaßnahmen sind zu erwarten.

Natürlich klingt es für viele Unternehmer und Webmaster ersteinmal verlockend: eine automatisierte, nie endende Welle von frischen Links.
Aber wie kann und sollte Social Media denn eigentlich so genutzt werden dass man als Unternehmen Menschen ansprechen kann? Es genügt in keinem Fall, Social Media als Plattform für Spam zu betrachten.

Wenn man die bereitgestellten Tools stattdessen nutzt um Besucher gezielt anzusprechen und eine Leserschaft für sich zu gewinnen, erhält man so auf natürliche Weise Links zu eigenen Inhalten, sei es auf das Blog, die Unternehmenswebsite oder die Facebook Fan Page. Social Bookmarking Buttons auf dem eigenen Blog fordern Leser beispielsweise dazu auf, einen guten Artikel zu verbreiten. Eine Nachricht auf der Seite einer Facebook Gruppe sendet eine Nachricht in die Inbox aller Mitglieder dieser Gruppe. Jedesmal, wenn jemand den “Gefällt mir” Link an einem der Nachrichten klickt, erscheint dies auf allen Startseiten der Freunde dieser Person.

Zugegeben, automatisierte Bookmarks können einen positiven Effekt auf das Ranking haben, und wenn die Konkurrenz für einen bestimmten Suchbegriff sehr gering ist reichen einige Bookmarks in Verbindung mit guter On-Page SEO oft schon für ein Top Ranking aus. Jedoch ist das Spammen von Social Bookmarking Sites schlicht und einfach eine krasse Verschwendung von Ressourcen. Social Media Marketing sollte mit einem Fokus auf die User betrieben werden, anstatt sich auf die minimalen SEO Effekte zu konzentrieren.

Social Media ist eine hervorragende Gelegenheit natürliche Links zu bekommen und eine interessierte Leserschaft zu erreichen. Diese Chance sollten Unternehmen nicht verpassen indem Sie sich auf die automatisierte Seite konzentrieren. Dazu ist Social Media nicht gedacht und so funktioniert es nicht.

Die richtige Art Social Media zu nutzen ist meiner Meinung nach nicht die, zu automatisieren. Natürlich verbreiten wir unsere Inhalte über verschiedene Plattformen, z.B. über unser Blog, die Facebook Fan Page und Twitter. Ich betrachte diese Weise des Marketings wie einen Nachrichtenkanal, nur dass die Nachrichten oft sehr kurz sind (140 Zeichen bei Twitter). Das ist, im Gegensatz zu Spam, eine effektive Nutzung der vorhandenen Kanäle für ein Unternehmen.

Übrigens ist auch jede Suchergebnisseite ein Kanal den man nutzen sollte! Darüber später mehr.

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